← Alle Pressemitteilungen
PRESSEMITTEILUNG
November 3, 2026

Digitale Teilhabe statt Barkasse: Erstes Parto-Anwendertreffen bringt Träger der Sozialwirtschaft in Hamburg zusammen

Rund 50 Fach- und Führungskräfte von Trägern aus Altenhilfe, Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe kamen am 29. Oktober 2026 in Hamburg zusammen. Das Thema: wie die Umstellung von Barkassen in den Einrichtungen auf digitale Zahlungsprozesse im Alltag gelingt und was andere Einrichtungen dabei gelernt haben.

Hamburg, 3. November 2026. Weniger Bargeld, mehr Zeit für die Menschen. Wer die Verwaltung von Klientengeldern digitalisiert, steht vor denselben Fragen: Wie nimmt man die Teams mit? Wie informiert man gesetzliche Betreuer:innen frühzeitig? Wie gelingt der Change-Prozess auch in Verwaltung und Buchhaltung? Beim ersten Parto-Anwendertreffen im Hotel Villa Viva haben Einrichtungen, die ihre Wohn- und Klientengelder bereits mit Parto digital verwalten, diese Fragen untereinander diskutiert und ihre Erfahrungen geteilt. Im Mittelpunkt standen der Austausch, gegenseitige Unterstützung und persönliche Gespräche, auch mit den Parto-Gründern Jes Hennig, Thomas Heuck und Christoph Roling.

Teilnehmende und Parto-Team beim ersten Parto-Anwendertreffen am 29. Oktober 2026 im Hotel Villa Viva in Hamburg
Teilnehmende und Parto-Team beim ersten Parto-Anwendertreffen am 29. Oktober 2026 im Hotel Villa Viva in Hamburg. Foto: Parto / cherryontop, Marvin Pascal Sokolis

Was in der Praxis funktioniert

In zwei Workshops berichteten Träger aus der Praxis: der Caritasverband für den Kreis Coesfeld über interne Prozesse und Change Management, Dr. Loew Soziale Dienstleistungen über die Kommunikation mit gesetzlichen Betreuer:innen und Kostenträgern. Das Fazit: Digitale Teilhabe und Entlastung gelingen nur mit klaren Zielen und transparenter Kommunikation. Akzeptanz entsteht vor allem im persönlichen Gespräch. Dr. Loew informiert gesetzliche Betreuer:innen acht Wochen vor der Umstellung auf die virtuellen IBAN-Konten schriftlich, sammelt Rückfragen zentral und ruft bei Bedenken persönlich an. So hat einer der größten privaten Anbieter sozialer Dienstleistungen in Bayern innerhalb weniger Monate vollständig auf Parto umgestellt.

Yvonne Brokop vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld erklärt im Workshop, warum der Träger die Verwaltung von Klientengeldern digitalisiert hat
Yvonne Brokop vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld erklärt im Workshop, warum der Träger die Verwaltung von Klientengeldern digitalisiert hat: wegen des hohen Verwaltungsaufwands, der Risiken beim Bargeld und der eingeschränkten digitalen Teilhabe der Klient:innen. Foto: Parto / cherryontop, Marvin Pascal Sokolis
„Wenn Fehler passieren, hat das fast immer mit Bargeld zu tun. Mit Parto machen wir einen großen Schritt in Richtung Rechtssicherheit und Zukunftsfähigkeit bei der Verwaltung von Klientengeldern, und vor allem entlastet es unsere Mitarbeitenden.“
Stefan Mutzbauer, Finanz- und Entgeltmanagement, Dr. Loew Soziale Dienstleistungen

Wie groß das Potenzial ist, zeigen die Zahlen der Diakonie Nord Nord Ost: Vor der Einführung von Parto verursachte die analoge Verwahrgeldverwaltung für rund 2.400 Klient:innen nach eigener Schätzung Prozesskosten von etwa 340.000 Euro im Jahr und beanspruchte sechs Vollzeitstellen. Mit Parto rechnet der Träger damit, diese Kosten um knapp 75 Prozent zu senken.

Korian: Umstellung als Change-Projekt

Wie die Umstellung auf Parto bei einem großen Träger gelingt, schilderten Silvia Schneider, Projektmanagerin im operativen Projekt- und Portfoliomanagement, und Jan Albrecht von der Korian Deutschland GmbH. Korian betreibt in Deutschland rund 250 Standorte der stationären und ambulanten Altenhilfe. Ihr Rat: die Einrichtungen früh einbinden und Parto schrittweise, aber konsequent ausrollen: erst als Pilot, dann Welle für Welle mit den gleichen Prozessen.

„Als Partner für die Digitalisierung unserer Taschengeldverwaltung unterstützt Parto uns dabei, Prozesse für unsere Bewohner:innen sowie für unsere Verwaltungskräfte einfacher und transparenter zu machen. Der konstruktive Austausch beim Anwendertreffen hat uns darin bestärkt, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“
Jan Albrecht, Bereichsleiter General Ledger, Kreditorenbuchhaltung und Treasury, Korian Deutschland GmbH

Der Bedarf an diesem Austausch ist groß: In vielen Einrichtungen der Sozialwirtschaft werden Klientengelder noch immer bar verwaltet, und wer umstellen will, sucht vor allem Beispiele aus der Praxis.

„Wir verstehen uns als Vorreiter für digitale Bezahlprozesse in der Sozialwirtschaft. Dass wir gerade einmal 15 Monate nach Marktstart so viele Träger zusammenbringen, die voneinander lernen wollen, freut mich besonders.“
Jes Hennig, Mitgründer und CEO der Parto Group GmbH

Das nächste Parto-Anwendertreffen findet am 23. September 2027 in Hamburg statt.

Bildmaterial: Fotos des Anwendertreffens stehen hier zum Download zur redaktionellen Nutzung bereit. Bildnachweis: Parto / cherryontop, Marvin Pascal Sokolis.

Über Parto

Die Parto Group GmbH wurde 2023 in Hamburg gegründet und digitalisiert die Verwaltung von Wohngruppen- und Klientengeldern in der Sozialwirtschaft, speziell in der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Statt Bargeld und Barkassen nutzen Mitarbeiter:innen aus den Einrichtungen individuell konfigurierbare Parto Visa Karten, und die Verwaltung profitiert von automatisierten Zahlungsprozessen und einem digitalen Verwahrgeldsystem, das sich in bestehende Softwarelösungen wie Connext Vivendi, SAP, Diamant oder DATEV einbindet. Partner sind Visa, die Hamburg Commercial Bank und die Volksbank Mittweida. Parto ist bei verschiedenen Trägern der Diakonie und der Caritas, der Lebenshilfe sowie bei privaten Trägergruppen im Einsatz. Mehr unter www.goparto.com.

Pressekontakt

Clara Pohlmann · Marketing & PR
Parto Group GmbH · Stadtdeich 2-4 · 20097 Hamburg
pr@goparto.com